08.02.2014 - Herren I - Sachsenklasse - Auswärtsspiel gegen Homersdorf
Geschrieben von: Christoph Hein   
Samstag, den 15. Februar 2014 um 10:04 Uhr

Hells RÜngels - Auswärts gg. Hormersdorf

Epilog: Kurzer Rückblick zum letzten bzw. mittlerweile ja schon vorletzten Samstag. In zwei Spielen wurden die Kellerkinder Markleeberg und LE Volleys bespaßt. Wie es sich für Kellerkinder gehört, wurde auch hier recht zeitnah das Licht von uns mit 3:1 bzw. 3:0 ausgemacht. Der schöne Rüdiger musste es aber wieder etwas übertreiben und enthauptete fast im letzten Ballwechsel des Tages seinen Gegenüber.

Eben jener Rüdiger ist auch an diesem Samstag wieder sofort negativ aufgefallen. Seinen orthographischen Fähigkeiten entsprechend, verwechselte er Hormersdorf anscheinend mit Homosdorf und passte sein Outfit (Typ lässiger Village People Rocker) entsprechend falsch an. Rocker Rü (also diesmal sprichwörtlich vollkommen “on fire”) kutschierte uns schwungreich ins beschauliche Hormersdorf, wo auf uns auch schon der Volleyballleckerbissen Germania vs. TSV Leipzig wartete. Ein Fest für die Augen was über die vollen 5 Sätze ging. Da der TSV Entertainment mäßig für uns als Schiedsgericht diesmal recht wenig zu bieten hatte, musste an unserem Schreibertisch mit einer Portion frisch geschlagenen Rührei für die nötige innerliche Spannung in unseren Körpern gesorgt werden.

Nun ging es für uns also ans Werk. Rocker Rü wurde zum abkühlen erstmal auf die Bank beordnet und der Nötzomat sollte mal ordentlich einen raus hauen. Gelang ihm auch prompt im zweiten Ball wo er souverän eine gegnerische Annahme ins eigene Netz blockte. Auf der Bank hörte man nur ein leises dühhh. War leider der einzige Lacher im Satz…der Rest war humorlos 25:15.

Im zweiten Satz holten wir mal wieder, ich muss es leider so sagen, Torsten Wurst raus, an der der Gegner wieder schnüffeln durfte. Auch mal feste ran langen wollten die Freunde von Gegenüber, doch mit 29:27 zogen wir sie nach einem 20:23 doch noch mal vor den eifrigen Fingern weg. Von den 27 gegnerischen Punkten ganze 3 direkte Angriffspunkte, den Rest erledigten wir so gut oder schlecht wir konnten. Unser 29. Punkt wiederum ein typischer Henne Spezial…ein Weltzuspiel brachial hart in die Zone gehämmert… achne Henne spezial..nach typischen Jenser Zuspiel mit langer Lampe in Zeitlupe in die letzte Feldecke…Ergebnis aber das gleiche. Höhepunkt des zweiten Satzes allerdings der berühmte Phantom Touché. Ähnlichkeiten zu Thomas Helmers Phantomtor durchaus vorhanden.

Im 3. Satz wollte oder konnte der gute Torsten dann seine Wurst wo auch immer lassen…alle Anwesenden in der Halle waren jedenfalls dankbar. Nun durfte jeder Chemnitzer Sportskamerad noch mal paar Bälle einklinken. Schönster Einklinker für mich an dem Tag von unserem Mauke, der in seiner typischen Art und Weise sein Fahrzeug (was im übrigen nur wenige Jahre jünger ist als ich) wieder einmal grandios direkt vorm Halleneingang in der Zufahrt zum Parkplatz / Fußballfeld zum erliegen brachte. Zurück zum Spiel, welches nach Olis Vorgaben “egal wie ihr spielt, Hauptsache nur 3 Sätze” dann auch mit 25:14 zum Abschluss gebracht wurden. Das einzige spannende im dritten Satz war das kleine verbale Raufhändel von unserem Henne van Bommel mit dem mir gut bekannten Linierichter. Auch hier wurde sofort wieder gegenseitige Sympathie festgestellt.

Unsere wie immer ausschließlich weiblichen Fans hielt es kaum noch auf den Plätzen. Mit diesem weiteren Sieg konnten wir uns wieder einen Platz nach oben schieben in der Tabelle und tronen damit....auf Platz 5. Wenn das so weiter geht müsste es meinen Berechnungen nach Ende August/ Anfang September zur Tabellenführung reichen. Dass es aber nicht so weiter geht, dafür sorgt schon die Tatsache dass wir diesen Samstag ohne unseren Henne nach Leipzig fahren müssen. Eigentlich brauchen wir da gar nicht erst anfangen zu spielen, weil es ein Ding der Unmöglichkeit ist. Aber wir machen beim Panzerquartett trotzdem das Beste draus. Das anschließende Volleyballspiel in Leipzig bei den Volleys ist dann ohne Henne allerdings sicherlich ein Selbstläufer…von Position 1.

In Hormersdorf spielten und waren politisch korrekt tolerant eingestellt gegenüber dem Ausleben Rocker Rüs vermeintlicher sexueller Orientierung: Mauke, Heike, Henne van Bommel, Mölle, Nötz, Rü, Totti, Oli, Henry und Jenser. An der Seitenlinie und die nächsten Monate nicht mehr an Rührei ran könnend: Elvis

(j)

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 21. Februar 2015 um 21:58 Uhr
 
 
  © 2007 - 2018 by adagge.de