29.09.2012 - Herren I - Sachsenklasse - 2. Spieltag
Geschrieben von: Kevin Brunner   
Dienstag, den 02. Oktober 2012 um 12:51 Uhr

Irgendeiner von euch Nasen hat mir das Spielprotokoll untergejubelt, deswegen hegt der Spielbericht keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Ernsthaftigkeit.

Das Spiel in und gegen Krostitz stand unter dem Motto „kleines, knapp einstündiges Intervalltraining für unseren Socke Oli“. Dabei hatten wir uns tolle Übungen mit sowohl langen, wie auch kurzen Sprints mit zwischenzeitlichen kurzen Ruhephasen für ihn überlegt. Die ganze Annahmecrew zog dabei an einem Strang, sorgte hier für ein Workout von dem sich Oli sogar kurzfristig auf der Bank erholen musste.  Aber ohne die - perfekt unser Zirke(L)training unterstützenden - Krostitzer Aufschläge wäre es auch nur halb so erfolgreich gewesen. Vielen Dank! Coach Henne wurde dabei sogar an der Linie schon weich und mahnte uns doch in allen drei Trainingsrunden mindestens zweimal per Auszeit Oli zu schonen, doch wir Annahmeschleifer kannten kaum Gnade. Hier muss die kritische Frage erlaubt sein, erreicht der Aushilfscoach die Mannschaft nicht mehr?

Um die Intensität der Einheiten zu erhöhen, bauten wir noch zusätzliche mentale Schwierigkeiten ein. Im 1. Level Spielen mit konstanten Rückstand:  1:6, 8:13, 13:16, 18:21 usw.. .  dieses Level wurde am Ende dementsprechend mit 22:25 dann auch nicht bestanden.  Level 2 hatte das reizvolle Motto Spielen mit teilweise großem Vorsprung (17:9). Trotz 12,5 Meter Präzisionsfallrückzieher vom Capitano und einigen Wechseln wurde es allerdings auch hier geschafft dieses Level noch mit 24:26 zu vergeigen. Die 3. Runde war zugleich die Letzte, also hatten wir doch irgendwo dann Einsehen mit Socke Oli und haben ihn nicht noch 2 weitere Runden angetan. Auch hier wurde trotz stetiger 1-2 Punkte Führung der Satz am Ende doch noch erfolgreich mit 22:25 abgeschenkt.  Und das Schlimme wir haben eigentlich gar nicht so schlecht gespielt wie es klingt, denn Oli hat sein Intervalltraining bestmöglich gemeistert, wir haben ihm zunehmend das Zuspiel erleichtert durch besseres Annahmeverhalten und auch drüben war keine Übermacht an Gegner, doch am Ende bleibt stehen: Textima 0 und Krostitz 3.

Damit wir allerdings nicht ganz so traurig nach Hause fahren mussten, opferte sich Toffi. Liebe Schiedsrichterbeobachter weg hören und sehen. Es war gegen 17 Uhr…die Luft war stickig und aufgeheizt…es roch nach Ärger im Duell zwischen Krostitz und Harthau. Da plötzlich Pöbeleien, ein Pfiff, ein Schlag, Schreie. Nun war es an Sheriff Hein, seines Zeichen 1. Schiedsrichter. Wie würde er reagieren um drohende Tumulte (Anmerkung: Daniel war mal nicht beteiligt) zu vermeiden. Sheriff Hein macht sich gerade, er nestelt an der Hosentasche. Was wird er ziehen? Revolver? Gelb? Gar rot? Alles Falsch! Er zog die Feststellung aus der Hosentasche: „Scheiße gar keine Karten einstecken“. Der Brüller des Spieltags. Weiter so.

Für Textima am Ball und häufiger auch mal nicht waren: Mauke, Urme, Mölle, Rübe, Socke Oli, Krawall Daniel, Micha, Pete, Toffi, Torsten, Jenser und Henne als Aushilfscoach.

 

JenSer

 
 
  © 2007 - 2018 by adagge.de