23.03.2013 - Herren I - Sachsenklasse - Auswärtsspiel in Milkau
Geschrieben von: Christoph Hein   
Dienstag, den 02. April 2013 um 07:50 Uhr

[…] Ich möchte dem Spielbericht nicht vorgreifen, aber da den Jenser schreibt gibt es zum eigentlichen Spielgeschehen bekanntlich nicht viel zu lesen. […] Zitat Hendrik Rentzsch auf unserer Facebook Seite. Er sollte Recht behalten…

 

Die Geschichte von der Notwendigkeit des Punisher und von Schwerhörigen

 

Wir schreiben Donnerstag den 21.3. Textima Abschlusstraining vor dem richtungsweisenden Spiel gegen die Sportsfreunde vom S..V…UM…S..V..UM. Immerhin hatten sich doch 7 Mann zum Training angemeldet. Trainingsbeginn; durchzählen, 1..2…5…Ende. Verluste. Ärgerlich. Sportsfreund Mauksch öffnete seinen Turnbeutel; Schuhe durchzählen, 0…Ende. Dummheit. Ärgerlich. Aber nun zum wesentlichen, es waren atemberaubende Spielzeuge auf teilweise technische überragenden Niveau. Gekonnte Spieleröffnungen, tollkühne Abwehrmanöver und immer wieder mit Köpfchen gespielt. Ja all das bot das Eröffnungsfußballtennis der 4 verbliebenen Texaner im Abschlusstraining.

Wir schreiben Samstag den 23.3. Treffpunkt Tanke, die Chemnitzer Textima Vorhut trifft sich. Durchzählen 1,2,3…Ende. Unser Party-O., seinem Namen wiedermal gerecht werdend, verschollen und nicht erreichbar, ein Opfer der Chemnitzer Nächte. Ärgerlich. Disziplin wird bei uns groß geschrieben, auf der Liste der Sachen die manchmal verloren gehen. Mannschaftstrafen, entsprechender Katalog, Drohungen und Fassbrause helfen anscheinend nicht mehr. Wir brauchen jemand der durchgreift, abschreckt und bestraft zugleich. Wir brauchen den Punisher.

Party-O. kam dann pünktlich eine halbe Stunde vor dem Spiel hinterher gefahren. Das führt uns direkt zum Rätsel der Woche. Wir haben es zu diesem Spiel geschafft, das wirklich jeder selber gefahren ist und wir bei 9 Leuten mit 8 Autos in Milkau waren. 8 von 9…nanu da fehlt doch einer? Wer es weiß, schickt die Lösung per PN an facebook.com/volleyjenser und erhält gegen das Einlösen des Gutscheincodes „MEISTERBRÄU“ eben jenes selbiges von mir zu unserem nächsten Heimspiel am 20.4.! Mitmachen lohnt sich also.

So genug Epilog für heute. Mit Party-O., Prügel-Rü, Altherren-Henne, Henk the tank, Tele-Totti, Mega-Mölle und Li(e)ber-Jenser begann das Spiel gegen uns scheinbar nicht ganz unbekannte Leute vom S…V…UM. Dankenswerterweise machte uns Milkau immer wieder darauf aufmerksam auf „Fehlausfschläge“ aufzupassen. Dummerweise hört aber scheinbar ein Großteil von uns schlecht (zukünftig ein Fall für den Punisher). Mit 22:25 rächte sich dies recht schnell. Ein Spiel so zäh wie das Panzertape, was den Passat von unserem Mauke zusammenhält. Eben jener Hoffnungsträger kam nun im zweiten Satz für unseren Altherren-Henne, bei dem wie sollte es auch anders sein, der Körper nicht mehr so wollte. So ist das eben mit 30; fürs Traineramt im Anschluss reichte es aber noch. Der zweite Satz war spielerisch auf ähnlichem Niveau wie der vorhergehende und wie auch der folgende. Wir im Angriff (vor allem mit Totti und Rü) überlegen, dafür in Feldabwehr und Einsatzbereitschaft klar unterlegen. Im zweiten Satz reichte dies zum 25:23 und im Dritten zum 24:26. Aus Sicht der Zuschauer kann man sagen, zumindest spannend war es. Einzige Ausnahme davon der vierte Satz der ausnahmsweise mal eindeutig von uns mit 25:19 gewonnen wurde. Krawall-Daniel ersetzte dabei Party-O im Zuspiel, für den mehr als 3 Sätze aufgrund seines Zustandes auch arg an aktiver Sterbehilfe unsererseits gegrenzt hätten. Lobpreisend hervorzuheben ist hier Henk the Tank weil er der einzige war, bei dem das Aufschlagtraining zuletzt scheinbar wirklich gefruchtet hat. Und das obwohl er nicht mal im Training war, Zauber-Henk. Tie Break Time hieß es zum vierten Mal in dieser Saison. Daniel Schmidt, seines Zeichen Temperamentsbolzen per excellence, mit der patentierten Satzeröffnung, der angegriffenen Aufsteigerzuspiel-Fintenpritsche diesmal in einfacher und gestreckter Ausführung, 1:0. Henk the Tank legte mit Aufschlagsserie zum 5:2 nach. Bei 8:6 rotierten wir die Halle um 180 ° und auch den Punktestand zu einem 10:12. Das dies aber keine Einbahnstraße ist, bewies wiederum unser Krawallbruder und stellt beim 14:12 die Weichen wieder auf Führung. Der nächste Ball war einer dieser Bälle, kann man als Schiri sehen, muss man aber nicht. Der Linienrichter hätte es vielleicht noch besser sehen können, aber Linienrichter und Textima, da sollten wir nicht mit Steinen werfen. Sei es drum beim Stand von 14:13 spielte Daniel nochmal unseren Mauke blank und der klinkte das Teil gewinnbringend ein. Also ein ganz souveränes 3:2 mit wenig Tempo und Hochglanz, dafür mit viel Maloche und Schmiere im Gesicht. Als bester Mann auf dem Platz wurde von anwesenden Zuschauern ein gewisser Torsten Seidel benannt. Kann man so stehen lassen. Bester Mann beim anschließenden Schiedsgericht ein gewisser Hendrik Rentzsch, der nur wenige Striche und Zahlen entfernt von einem historischen perfekten Spiel war. Es grüßt der Punisher.

Für Textima werden zukünftig vom Punisher bestraft und drückten das Durchschnittsalter in der Halle: Party-Oli, Prügel-Rü, Henk the Tank, Krawall Daniel, Mega Mölle, Mighty Mauke, Altherren-Henne, Tele-Torsten und Ich J

Jenser

 
 
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